USA-Bericht:
Am 14. Juni um 11.00 Uhr in Frankfurt a. M. ging es per Flugzeug nach Bosten und von dort mit dem Auto in die nähe von Waterville im Bundestaat Maine. Maine ist der nordöstlichste Bundesstaat der USA. Maine grenzt an Kanada, den Atlantik und den US Bundesstaat New Hampshire. Bei Waterville arbeitete ich im Camp Caribou als Kanu/Kayaklehrer für Kinder und Jugendliche. Meine Arbeit im Camp war sehr interessant, da ich neben der amerikanischen- auch andere Kulturen kennenlernen konnte. Alle Leiter im Camp waren junge Männer im Alter zwischen 18 und 40 Jahren mit unterschiedlichsten Nationalitäten und Herkünften. Neben der USA kamen auch viele aus Australien, Polen, Mexiko, England, Süd-Afrika, Schottland, Russland, Schweden und den Niederlanden.
Die Arbeit mit den amerkanischen Kindern und Jugendlichen war sehr vielseitig und hat jede Menge Spaß bereitet. Die Arbeit im Camp hat mir sehr viel Spaß bereitet, vorallem auch durch die anderen Leiter aus verschiedenen Ländern. Der Zusammenhalt und das Vertrauen war sofort aufgebaut und alle waren sehr freundlich und Hilfsbereit. An unseren freien Tagen im Camp sind wir immer gemeinsam weggefahren und haben verschiedenste Sachen miteinader unternommen. Nach dem Camp sind einige von uns dann zusammen nach Boston gefahren um uns die Stadt anzuschauen und gemeinsam etwas zu unternehmen.
Mit dem Sprechen der englischen Sprache fällt es einem in den USA relativ leicht, da die Amerikaner so gut wie keinen Dialekt haben. Schlimmer war es da schon mit den Engländern (vorallem den aus Liverpool) und dem Schotten. Der Dialekt der Schotten war für mich am Anfang nahezu unverständlich, aber nach kurzer Zeit verstand ich das Meiste :)
Die amerikanische Kultur ist ziemlich eigen und konservativ (vorallem im Bundesstaat Maine. Zitat einer New Yorkerin: The people from Maine arn't really up to date.) Die USA ist patriotsch im übertriebenen Maße und die geographische- und die allgemeine Bildung lassen sehr zu wünschen übrig. Im Juni 2007 fand der G8 Gipfel, unteranderm auch mit Teilnahme von George W. Bush, in Deutschland statt. In den USA wusste aber niemand etwas von G8 oder geschweigedenn von Umwelt und Umweltverschmutzung. Die Maine ließen sie den Motor ihrer Autos laufen, wenn Leute für 2 Stunden besucht wurden, nur dass die Klimaanlage des Autos lief... Es ist auch durchaus keine Seltenheit, dass man gefragt wird, ob denn deutsch kann, wenn man aus Deutschland kommt und vergleiche mit Hilter und Nazis sind leider nicht selten. Trotz alldem sind die Amerikaner sehr hilfsbereicht und freundlich, oft auch so freundlich, dass es für Europäer als zu übertrieben darstellt.
Anschließend könnt ihr mein Tagebuch lesen über meinen Aufenthalt in den USA. Zu lesen ist es von unten nach oben!
15. - 16 August 07:
Am Mittag des 15. August ging es dann zum Flughafen Newark International Airport. Nach dem ich mein Ticket bekommen habe musste ich durch die Sicherheitskontrolle. Dort hieß es erstmal Schuhe ausziehen und alles aus den Taschen ablegen. Danach wurde ich, meine Schuhe und mein Rucksack mit papiertüchern abgestreift und anschließend wurde überprüft, ob ich mit Sprengstoff in Kontakt gekommen bin. Ich sehe ja auch so gefährlich aus. Nach dem die Sicherheitskontrolle hintermir lag, konnte ich auf meinen Flieger waren. Nach dem Bording, starte das Flugzeug dann um ca. 5:10PM NYC Ortszeit und landete am 16. August um 07:10Uhr MEZ. Dann ging es mit dem Zug über Stuttgart nach Hause. Und hier bin ich nun wieder, in good old Germany.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 13. - 14. August 07:
New York City, einfach gigantisch! An diesen 2 Tagen habe ich versucht, möglichst viel anzuschauen, nur leider war die Zeit einfach viel zu kurz. New York ist eine Stadt, die gerade in der City durch Menschen sehr üeberlaufen ist, vorallem durch die Rushhour. Auch der Verkehr liegt dann total lahm und es wird nurnoch gehupt. In der City ist es eigentlich sehr einfach zurechtzufinden, da alle Strassen im rechten Winkel(ausnahme Broadway) zueinander sind und die Strassennamen fast immer durchnummeriert sind. Nun ein Paar Bilder:
Grand Central Terminal oder auch Grand Central Station genannt
Das Macy's, das größte Einkaufszentrum der Welt
Das Chrysler Building
Der Timessquare
Chrysler Building , fotografiert vom Empire State Building
Downtown von Manhatten, fotografiert vom Empire State Building
Blick in Richtung Norden, mit Central Park im Hintergrund, fotografiert vom Empire State Building
Brooklyn Brigde
Ground Zero, hier Stand mal das World Trade Center
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 11. August 07:
Heute war Boston angesagt. Wir haben viel von der Stadt angeschaut. Boston ist eine Stadt, mit neuen und auch sehr vielen alten Gebaeuden nebeneinander. Ausserdem ist Boston eine Stadt, in der Architekten spielen koennen. Jedes Haus ist einzigartig. Morgens haben wir die Stadt allgemein angeschaut. Am Mittag sind wir auf den Prudencial Center in den 50. Stock um die Aussicht zu geniessen und Fotos zu machen. Am Abend haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht. Nachts sind wir dann was trinken gegangen. Boston ist auch von den Menschen her sehr gemuetlich und nicht zu ueberlaufen. Das Nachtleben ist auch ganz nett und mit Hilfe einers englischen Fuehrerscheins kann man sogar was trinken(21 Jahre Regel). Da fuehlt man sich gleich wieder wie 14/15 in Deutschland :)
Ich vor dem Prudencial Center, dass zweit hoechste Gebaeude in Boston
John Hancock Tower, dass hoechste Gebaeude in Boston
Boston South Church
Boston Public Libary
Ich im State Garden
Geroge Washington Statue im State Garden
Aussicht auf den John Hancock Tower aus dem 50. Stock des Prudencial Centers
Aussicht auf den Fenway(Baseball Station der Boston Red Sox) und links zwischen dem park und dem Bildende befindet sich unsere Herberge. Ausgenommen aus dem 50. Stock des Prudencial Centers
Aussicht auf den State Garden aus dem 50. Stock des Prudencial Centers
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 10. August 07:
Welcome to Boston: Unsere Herberge ist sehr nett und gemuetlich. Boston ist eine schoene Stadt mit vielen alten Gebaeuden. Bilder etc. flogen.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 06. - 10. August 07:
Die letzten Tage des Camp sind nun vorbei. Am Freitag morgen hiess es frueh aufstehen und dann gings nach Boston.
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Colorwar is over and the winner is: GREY!! Nach 2 harten Tagen stand gestern Abend der Sieger fest. Unser Team gewann nach 2 Tagen voller Emotionen und Leidenschaft den diesjaehrigen Colorwar und somit war die 3 Jahrige anhaltende Siegesfase der Blauen vorbei! Der Abschluss des Colorwar 2007 war ein Songfest. Jedes Team musste einen Song texten zu einer bekannten Melodie und einen Schlachtruf. Als der Sieger verkuendet wurde waren wir grauen hellauf begeistert und die blauen teilweise heulend am Boden zerstoert. Aber der Colorwar geht weiter. Naechtes Jahr, gleiche Zeit...
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 03. August 07:
Am 03. und 04. August ist Colorwar(Farbenkrieg) angesagt. Beim Colorwar wird das ganze Camp in 2 Farben(grau und blau) aufgeteilt und diese kaempfen dann gegeneinander. Ich bin bei der Farbe grau. Es ist ein sportlicher Wettkampf, vergleichbar mit einer Olympiade. Die Teams werden in 4 Altersklassen eingeteilt: Die Juniors, Intermediate, Seniors und Staff (also alle Leiter). Gestern waren unteranderem meine Diziplinen: Kayakwettpaddeln beim Triatlon (grau hat gewonnen), Mannschaftskanadier (grau hat gewonnen), 2 Mann Kanadier (grau hat auch da gewonnen :) ) und ein Fussballspiel, dass grau 3:2 gewonnen hat und ich sogar ein Tor fuer meine Mannschaft geschossen hab :) Das war der erste Tag Colorwar, was am 2ten so ablaeuft schreibe ich, wenn der Tag vorbei ist.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 01. August 07:
Die letzten Tage war eigentlich nix besonderes los. Das Camp hat seinen geregelten Tagesablauf. Heute war unser letzter freier Tag im Camp. Wir sind nach Portland gefahren und haben unsere Zeit ohne Kinder genossen. Das Camp dauert noch ein bisschen mehr als eine Woche. Nach dem Camp fahren einige von uns nach Boston und schauen Boston fuer 3 Tage an, Danach geht es fuer mich nach New York City und danach, mal schaun :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 26. Juli 07:
Heute waren wir mal wieder Tontaubenschiessen mit der Shotgun. Hier zwei Bilder:
Die Shotgun und ich :)
Amerikanischer Nationalsport :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 25. Juli 07:
Die letzten Tage gab es eigentlich nicht viel neues. Am Sonntag(22.07) haben wir Harry Potter und der Orden des Phoenix im Kino angeschaut mit den Kids. Ich muss sagen sehr schlechter Film! Man sollte lieber beim Buch bleiben und den Film nicht anschauen. Am Montag(23.07) waren wir im Waterville Schwimmbad. Es ist sehr klein , aber die Kinder hatten Spass :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 20. Juli 07:
Hier in Maine gibt es uebrigens Schildkroeten :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 19. Juli 07:
Die letzen Tage war das Wetter nicht so toll und die naechsten Tage wird es wohl auch nicht das beste sein. Aber was solls, wir haben trotzdem viel Spass. Rain is liquid sunshine, oder nicht? :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 18. Juli 07:
Freier Tag! Heute haben wir aber nicht so viel unternommen. Am morgen sind wir nach Waterville gefahren in den Walmart und das Sportgeschaeft. Am Mittag war dann chillout angesagt. Ausser Basketball spielen haben wir eigentlich nicht viel gemacht. Am Abend sind wir dann noch am See rumgesessen und haben die Ruhe vor dem Sturm genossen, ehe unsere Schicht um 21:00Uhr wieder anfing.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 16. Juli 07:
Heute war Changeday, alle Kinder, die die erste Session da sind, sind am morgen abgereist und alle Kinder, welche am die zweite Session da sind, sind im laufe des Vormittags angereisst. Um dem Stress aus dem Weg zu gehen sind die Fullsessionkids an den Old Orchard Beach in den Funpark gefahren. Die Kinde hatten Spass und ich auch :)
Schoenes Gebaeude am Strand
Der Funpark, typisch amerikanisch :)
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14. Juli 07:
Heute war Visitingsday, also Besuchstag. Alle Kinder wurden von ihren Mamas und Papas besucht. Am Abend war ich dann Tontaubenschiessen mit ner Shotgun, einen grossen Schrothgewehr. Das ding hatte schon einen guten Rueckschlag. Wenn man in den USA ist, muss ja auch was USA typisches machen :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 12. Juli 07:
Heute war ein normaler Camptag. Am Abend sind ein Teil der Maedchen und Stafffrauen von Matoka (ein Maedchencamp 10 Minuten von hier) gekommen zur sogenanten Playnight, ein Abend an dem unsere Jungs mit den Maedchen spielen. Die USA ist so pruede, dass alle Maedchen und Leiterfrauen T-shirts ueber ihre Bikinis anziehen mussten, weil die Jungs ja sonst vielleicht zuviel sehen wuerden. USA halt :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 11. Juli 07:
Heute mal wieder freier tag. Wir sind alle Zusammen nach Freeport gefahren. Freeport ist ein Outlettown. Hier sind so Firmen wie The North Face, Patagonia, Timberland, Abercrombie usw. ansaessig und verkaufen ihre Waren zu sehr verguenstigten Preisen. EIn Paradies fuer Outdoorfreaks.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 08. - 09. Juli 07:
Die letzten 2 Tage war Camp-Olympiade angesagt. Aehnlich wie bei der richtigen Olympiade treten verschiedene Laender in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Bei unserer Olympiade waren die USA, Gross Britanien, Spanien, Polen, Suedafrika und Australien. Die Disziplinen gingen von schwimmen ueber Football, Baseball, bishin zum Staffellauf. Die Olympiade wurde von den aeltesten Jugendlichen im Camp organisiert und die Teams zusammengestellt. Die Staffmember wurden als Trainer eingeteilt. Ich war der Trainer der USA. Die Gewinner des Wettkampfes waren dann GB vor Polen und den USA.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 05. - 07. Juli 07:
Kanutrip mitten in der Wildniss von Maine mit den Kids war angesagt. Wir paddelten ca. 25 Meilen (Do: 8, Fr: 15, Sa: 2) Der Fluss war der Penoscot River im Norden von Maine er ist ein Wanderfluss, den man im ersten drittel mit der Donau ab Sigmaringen vergleichen kann, das zweite drittel aehnelt der Loire in Frankreich. Trotz teilweise schlechtem Wetter hatten wir alle Spass.
Ein Teil unserer Kanadier. Unsere Gruppenstraerke war 10 Boote, 16 Kids, 1 Guide und 3 Counsellor
Penoscot River flussaufwaerts mit Seitenzufluss, vor einigen Stromschnellen, die wir besichtig haben
Stromschnellen nach dem Aussteig, wurden aber nicht gepaddelt
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------04. Juli 07:
Heute haben wir einen Ausflug an den Mooseheadlake gemacht um ein paar Elche anzuschauen. Wir haben auch welche gesehen. Auf dem Weg dahin sind wir an zahlreichen Paraden vorbeigekommen (4. Juli ist Nationalfeiertag). Auf dem Rueckweg streickte dann die amerikanische Technik des Schulbusses und wir sassen 5 Stunden mitten im Nirgendwo fest, bis wir abgeholt wurden. Nuja so kann man einen freien Tag auch verbringen :)
Warnschild :)
Elchkuh
Elchbulle und Moosehead Lake im Hintergrund
Life is a waterfall :) kleiner Zufluss zum Moosehead Lake
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------03. July 07:
Heute hatten wir ein Staff Fussballspiel gegen die Staffs eines anderen Camps. Nachdem wir 1:2 hinten lagen, haben wir sie 4:2 weggeputzt :) Da morgen unser freier Tag in der Woche ist, wird das in den oertlichen Bars gefeiert. Morgen werden wir wohl einen Aufflug ins Gruene machen. Am Abend werden wir dann das Feuerwerk geniessen, denn morgen ist der 4. July, oder Nationalfeiertag der Amis. Hier einige Infos zum 4. July in der Stadt 2km weg vom Camp: Klick hier
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 28. Juni 07:
Fotos:
Deutsch-hollaendisch-schwedische Freundschaft :) (von vorne nach hinten: Mark aus Holland, Ich und Paer aus Schweden)
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Mein Schlafplatz mit Bilder verschoenert
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 27. Juni 07
Solangsam kehrt ein gregelter Tagesablauf im Camp ein. Der Tag startet jeden Morgen mit dem Flaggenhissen. Nach dem Fruehstueck wird Pflichtunterricht bis zum Mittagessen gegeben. Nach dem Mittagessen ist Freiwilligen unterricht dran, hier kann jedes Kind waehlen was es machen will. Beim Kayakfahren haben wir schon grossen Zulauf. Morgen, am Mittwoch, ist mein erster freier Tag. Alle Staffmember aus dem Camp, die morgen frei haben, machen was zusammen. Entweder wir gehen wanderen und die Landschaft von Maine anschauen oder wir gehen Paintballschiessen. Wir werden sehen.
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24. Juni 07:
Die Kinder konnten heute laenger schlafen, bis um 8:00Uhr. Ich bin schon ein bisschen frueher aufgestanden um ein bisschen zu trainiern und email zu checken. Man wird sehen was der Tag bring, ich denke er wird auf jedenfall besser als gestern, obwohl das nicht zu toppen ist! :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 23. Juni 07:
Heute war der erste richtige Tag mit den Kids! Angafangen hat der Morgen mit aufstehen und Schlafraum aufraeumen und das haben die Kinder schon gut hinbekommen. Als naechstes war Fruehstueck dran. Nach dem Fruehstueck ging es dann zum Fototermin. Am Mittag haben wir dann unsere ersten 3 Unterrichtseinheiten gegeben im Kanadier fahren. Als ersten 7, dann 12 und dann 11 Jaehrigen. Zum Abschluss des Tages musste noch jede Staffcrew einen Sketsch auffuehren und sich dann vorstellen. Das arbeiten mit den Kinder ist schon anstrengend, macht aber viel Spass. Es ist ein 24h fulltime Job. Nur zwischendurch hat man vielleicht mal 10 Minuten fuer sich. Das sind dann Zeiten in denen man seinen mp3 Player anmacht, The Killers hoert und sich in seine Traumwelt zurueckzieht in der nur Platz fuer 2 Personen ist...
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 20. Juni 07:
Heute war unserer freier Tag. Wir beschlossen alle zusammen nach Portland und Freeport (2 grosse Staedte an der Atlantikkueste) einkaufen zu gehen. In Portland sind wir in ein grosses Einkaufszentrum gegangen. Hier in den USA bekommt man alle Markenklamotten hinterhergeschmissen! Nicht nur wegen dem guenstigen Umrechnungskurs, nein, auch der Grundpreis der Kleider ist viel guenstiger. Nachdem wir zwei Stunden in dem Einkaufszentrum verbracht haben, sind wir nach Freeport gefahren um uns die Stadt anzuschauen. Freeport in ein Outlettown dh. hier sind nur Outletgeschaefte. Gegen 4:30Uhr PM ging es dann zurueck ins Camp. Im Camp angekommen bezogen wir die Haeuser, in welchen wir mit den Kids fuer 7 Wochen wohnen werden. Heute Abend gehen wir noch in die oertlichen Pubs oder ins Kino, dass steht nochnicht fest.
Ich in Freeport mit einem Starbuckscoffee :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 18. Juni 07:
Ein entspannter Tag war heute. Wir hatten einige Schulungen und am Abend war grosses Abendessen mit einem anderem Camp angesagt. Nach dem Abendessen ging es dann zur oertliche Poolhall. Dort spielten wir ein bisschen Billiard und namen ein paar Drinks zu uns. Nun moechte ich noch ein bisschen was ueber meine Eindruecke von Maine und den USA schreiben. Die Landschaft von Maine erinnert ein eine typische kanadische Landschaft, wie man sie sich vorstellt (Maine liegt an der kanadischen Grenze). Hier hat es viele kleine Seen und viel Wald. Es gibt hier viele Tiere zu sehen. Was einem in der Dunkelheit am meisten auffaellt, sind die Gluehwuermchen. Die Besiedlung von Maine ist ein bisschen komisch. Klar gibt es Staedte, aber viele Haeuser liegen ausserhalb aber nicht in einer geschlossen Ortschaft. Entlang jeder Landstrasse sind Haeuser, welches eine verschwendung des Platzes und eine Verunstaltung der Natur darstellt. Die Amerikaner halten ziemlich wenig und Umweltschutz, ausserdem kannte keiner hier den G8-Gipfel, an welchem G. W. Bush teilnahm. Gestern war die Staatspolizei von Maine hier und die liessen waerend ihrer ganzen Schulung (1h) ihr Motor des Autos und die Klimaanlage laufen und das ist kein Einzelfall. Beim einkaufen wird der Motor angemacht und dann die eingekauften Sachen eingeladen. Ausserdem sind die Amis sehr faul! Ueberall gibt es sogenannte "Drive-Thru" das sind Orte wo alles vom Auto aus erledigt werden kann. (Beispiel in Deutschland: Drive In bei Fastfoodketten) Hier werden Bankgeschaefte etc ueber den Drive Thru erledigt. Ausserdem fahren sie kleinste Strecken (unter 100m) mit dem Auto. Die geografische Bildung der meisten Amerikaner endet leider auch an der Staatsgrenze. Aber trotz allem sind sie sehr freundlich und nehmen Ruecksicht auf nicht Englisch-Muttersprachler.
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Klettern war heute angesagt. Den ganzen mittag haben wir im Kletterpark im Camp verbracht. Es war echt gut!! Siehe Bilder. Am Abend haben wir dann noch Lagerfeuer gemacht. Alle Counsellors im Camp sind eine echt starke Gruppe. Man feuert sich gegenseitig an und das Klima ist sehr gut.
Ich beim balancieren in 10 Meter hoehe
Die Kletterwand
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Heute hatte ich eine Schulung, war mehr schlecht als recht aber okay. Ich wurde eigentlich nur aufgeklaert ueber was ich alles verklagt werden kann. Die Amis sind sowieso ein "Verklagungsliebendes Volk". Und sie sichern sich auch immer ab wegen jedem kleinen Schei*. Zum Beispeil auf den Aussenspiegel von Autos steht: "Die Autos im Spiegel sind naeher als sie scheinen" oder nach fast jedem Radiospot kommt noch das kleingedruckte schnellgesprochen in dem sie sich absichern. Naja ein bisschen komisch.
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Heute morgen war erst um kurz vor 10Uhr AM aufstehen angesagt. Um 10Uhr war dann Flaggenhissen. Es wurde die Flagge der US. und des Camp Caribous gehisst. Und anschliessend wurde noch salutiert und die Amis sagten was davon, dass sie stolz auf ihr Land sind etc. (Undenkbar in Deutschland ^^) Sonst lief der heutige Tag mit Kennenlernspielchen ab. Wir sind ca 50 Counsellors. Anschliessend waren wir noch Rudern. Das Essen ist auch gut. Man kann sich durchaus gesund ernaehren. Mein Tag schliesst damit, dass ich diesen Bericht schreibe und dann ins Bett gehe. Ich muss morgen um 6Uhr AM aufstehen und habe eine Schulung ausserhalb des Camps.
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Um 11.00Uhr war geplanter Abflug. Puenktlich wie die Deutsche Bahn startete der Flieger um 11.30 :) Der Flug war entspannend. Ich las ein bisschen die Staff Policities fuers Camp und schaute Wild Boys an. Bis zur kanadischen Grenze war der Flug sehr ruhig, dann hiess es fasten your seatbelts. In Bosten wurde ich um ca 1:00PM herzlich vom Caribouteam empfangen. Das erste was in den USA auffaellt sind ganz klar die Autos. Viele grosse Autos und Pickups, aber auch kleine Japaner. Die Deutschen schlagen sich aber auch nicht schlecht. Die Hauptvertreter sind VW Jetta, Golf und Passat, Mercedes E-Klasse und Audi A4 und A6. Im Camp angekommen bezog ich mein Bett. Am Abend sind wir dann in die Stadt Waterville gefahren um in den Pubs was trinken zu gehen. Wir spielten billiard und tranken ein bisschen Bier. Die Alkoholgrenze von 21 Jahren ist hier zumindest nicht so streng wie immer gesagt wird. (Diese Infos stammen nicht von mir, ich hab nix getrunken :-) ) Dieser Tag endete dann um halb 2 Uhr morgens und ich fiel totmuede nach 26h auf dem Beinen (5Uhr aufgestanden + 6h Zeitverschiebung) ins Bett.
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Heute heißt es früh aufstehen, denn mein Zug fährt schon um 05:59 Uhr am Hbf in Karlsruhe ab. Mit dem ICE geht es dann über Mannheim nach Frankfurt Flughafen. Dort werde ich dann einchecken und in den Flieger steigen. Sobald ich in den USA Fuss gefasst habe, werde ich ein neues update schreiben.
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Heute um 19:28 Uhr fährt mein Zug von Immendingen nach Karlsruhe. Dort werde ich die Nacht verbringen und am nächsten Morgen weiterfahren.
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Jetzt heißt es Koffer packen etc. blos nix vergessen. Eventuelle Verabschiedungen können noch bis zum 13. Juni entgegen genommen werden :-)